Semesterferien! Und plötzlich: komplette Erschöpfung. Diese 5 Dinge haben mir geholfen, wieder aufzutanken.
Die letzte Prüfung war geschrieben, das Semester offiziell vorbei – und ich dachte: Jetzt geht’s los! Endlich Zeit für all die Dinge, die ich wochenlang aufgeschoben hatte: Sport, Musik, Kochen, Freunde, Lesen, neue Projekte… ich war bereit.
Oder zumindest dachte ich das.
Denn direkt nach der letzten Prüfung ging es für mich auf eine kleine Reise nach Budapest, zur 7. Global Conference on Education and Teaching. Fachlich war das ein absolutes Highlight – spannende Vorträge, neue Kontakte, internationale Perspektiven. Und ganz ehrlich: Der akademische Spirit hat mich total gepackt. Voller Motivation kam ich nach drei Tagen zurück. Ich war inspiriert und voller Ideen.
Doch am nächsten Morgen – Boom. Nichts. Keine Energie, keine Lust, nicht mal ein klarer Gedanke. Ich war einfach leer. Und genau das war mein Weckruf: Ich brauchte eine echte Pause. Was mir in den letzten zwei Wochen geholfen hat, wieder aufzutanken? Hier sind meine Top 5 Tipps für mehr Erholung nach stressigen Phasen – vielleicht ist ja auch etwas für dich dabei:
1. Schlaf – so viel wie dein Körper will
Ich weiß, es klingt banal. Aber nach einem vollen Semester mit 60-Stunden-Wochen und kaum freien Tagen war Schlaf das Wichtigste überhaupt. Ich habe fast zwei Wochen lang im Schnitt 15 Stunden pro Tag geschlafen – ohne Wecker, ohne schlechtes Gewissen.
Und weißt du was? Mein Körper hat es mir gedankt.
2. Üben – aber mit Spaß
Als Musikerin will ich natürlich auch in den Ferien nicht komplett raus sein. Aber anstatt mich mit Technik oder Prüfungsstress zu quälen, habe ich mir einfach Noten geschnappt, die ich liebe, und einfach drauflos gespielt.
Blattspiel, alte Lieblingsstücke, kleine Improvisationen – ganz ohne Druck. Und das Beste? Die Uni war leer – freie Raum- und Instrumentenwahl!
3. Bewegung, aber ohne Zwang
Sport ist für mich ein echtes Wundermittel – gerade für den Kopf. In den letzten Wochen hatte ich dafür kaum Zeit, aber jetzt konnte ich wieder richtig loslegen: Workouts, Laufen, Schwimmen, sogar mal wieder Inliner fahren.
Das tat nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Seele.
4. Lesen – zum Genießen (und Weiterbilden)
Ich liebe Bücher – vor allem Sachbücher zu Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Produktivität, Bildungswesen und Finanzen. Und ja, ich lese die wirklich gerne. In den letzten Monaten hatte ich kaum Zeit dafür, aber jetzt konnte ich endlich anfangen, meine Wunschliste abzuarbeiten.
Ein gutes Buch, ein Tee, kein Zeitdruck – das ist für mich Luxus pur.
5. Kochen – endlich wieder mit Genuss
Im Semester esse ich oft in der Mensa oder schnell zwischen zwei Terminen. Jetzt konnte ich mir wieder Zeit nehmen: neue Rezepte ausprobieren, frisch einkaufen, in Ruhe essen.
Und ganz ehrlich? Ich habe das richtig vermisst.
Mein Fazit: Pausen sind nicht faul – sie sind klug.
Rückblickend war die Zeit nach dem Semester genau das, was ich gebraucht habe. Keine To-Do-Listen, keine Deadlines, einfach nur auftanken. Denn auch das gehört zum Studium (und zum Leben!) dazu: sich bewusst Erholung gönnen.
Ich hoffe, in den nächsten Jahren noch mehr zu lernen, nicht jedes Mal an mein absolutes Limit zu gehen. Vielleicht wird „Pause machen“ ja bald genauso selbstverständlich wie alles andere. Und falls du gerade selbst durchatmest: Ich wünsche dir genau das, was du brauchst! ♡